Laura Charlene Hall

US Fellow an der terra mineralia, Freiberg

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Fellow

Laura Charlene Hall ist eine amerikanische Geologin und Museologin. Ihr Bachelorstudium in Geologie und Germanistik hat sie an der Washington State University absolviert. Frau Hall kann praktische Erfahrungen als Erdöl-, Bergbau- und Umweltgeologin an der Hanford Nuclear Site vorweisen. Im Rahmen ihrer Magisterarbeit an der University of Washington hat sie 2013 am Seattle Metropolitan Police Museum eine Ausstellung kuratiert. In der terra mineralia wird Laura Hall die Sonderausstellung „CSI: Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“ betreuen, die im April 2017 eröffnet.

Projekt

CSI: Freiberg: Ein Mordfall in der terra mineralia. Ein Toter im Museum. Die Spuren führen in den Afrikasaal – dort wurde ein Mineral gestohlen und ein Mord verübt. Ein Kriminalfall im Museum? Der Fall ist Fiktion, er führt aber mitten hinein in die Welt und Bedeutung mineralischer Rohstoffe und Seltener Erden.

Diese Mineralien und chemischen Elemente sind Wegbereiter der Zukunft. Schon heute sind sie aus unserem Hightech-Alltag nicht wegzudenken: Kein Computer, Akku, Handy oder Bildschirm, keine Brennstoffzellen, Leuchtstofflampen, Elektromotoren oder Radargeräte würden ohne Seltene Erden funktionieren oder gar existieren. Der Hype um das globale „Monopoly“ mit diesen Rohstoffen hat sich momentan gelegt, die Preise sind moderat. Da der Bedarf mittel- und langfristig jedoch steigen wird, ist absehbar, dass sich das Marktverhalten wieder verschärft und die Umweltprobleme vergrößern. Japanische Forscher arbeiten aktuell daran, die Umweltrisiken beim Abbau Seltener Erden mithilfe so genannter grüner Technologien zu minimieren.

Ziel des Fellowship ist, die Besucher/innen in den neuesten Stand der Forschung auf diesem Gebiet einzuführen sowie eine neuartige Form der Vermittlung zu konzipieren, die Museumsbesucher zu „Ermittlern“ werden lässt. Vor dem Hintergrund weltweiter Rohstoffpolitik lösen sie mit Hilfe der Mineralogie einen Fall von Wirtschaftskriminalität und erfahren, mit welchen wissenschaftlichen Methoden dabei vorgegangen werden kann. Die Schau zeigt die Spielregeln des globalen Wettlaufs um Rohstoffe auf.

Inform.

terra mineralia der Technischen Universität Bergakademie Freiberg
Schloss Freudenstein
Schlossplatz 4
09599 Freiberg

Presse

Mat.

Web

www.terra-mineralia.de