02/14

Medien - Krieg - Tod - Museum

Dresden
  • Militärhistorisches Museum, 20. Februar 2014

Symposium, Exkursion. Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Militärhistorisches Museum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

Ausgehend von der Anti-AIDS-Plakate-Sammlung des DHMD widmet sich diese Akademiestation der Frage, in welcher Weise das Museum mit Gewalt, Krankheit oder Krieg verknüpft ist. In welcher Verantwortung stehen Kuratoren, die Szenografien und Medien für ethisch ambivalente Objekte oder Bilder finden müssen?

Hier finden Sie den Flyer zum Symposium am Freitag, 21. Februar 2014.

  • Rüstkammer

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  • Militärhistorisches Museum

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Info

Donnerstag, 20.2.2014, Fellowship-internes Programm

Freitag, 21.2.2014, Vormittags: Fellowship-internes Programm

Nachmittags: öffentliches SYMPOSIUM 21.02.2014, 14-18 Uhr

14:00 Uhr: Begrüßung

14:15 Uhr: Projektvorstellung

Vladimir Cajkovac (Fellow am DHMD): „AIDS als globales Medienereignis: Plakate und ihre Bildsprache im interkulturellen Vergleich“

15:00 Uhr: Kaffeepause

15:30 Uhr: Impulsreferate und Diskussion

Godehard Janzing (Deutsches Forum für Kunstgeschichte): „Einhegung [musealisierte Gewalt]“

Ingo Landwehr (Berliner Unterwelten): „Krieg im Kontext - Die Vermittlung von Raum und Zeit im Berliner Unterwelten-Museum“

Patrizia Dander (Haus der Kunst, München): „BILD-GEGEN-BILD“

Katrin Sandmann (Fernsehjournalistin/Kulturkrieger): „Künstler im Krieg - Über die Fernsehreihe ‚Kulturkrieger’“

18:00 Uhr: Abschlussrunde

bis 19:00 Uhr: Empfang

20.00 Uhr: Perfomance im DHMD (eintrittspflichtige Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Tanz!")

Medien - Krieg - Tod - Museum
Die vierte Station der mobilen Akademie Fellow Me! findet in Dresden statt. Sie widmet sich dem Thema Medien - Krieg - Tod - Museum. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Gewalt, Krieg und Krankheit als historischen, anthropologischen und kulturellen Phänomenen. Durch deren Verknüpfung mit der Entstehungsgeschichte musealer Sammlungen stellt sich die Frage, wie wir heute ethisch komplexe Artefakte inszenieren können. In Dresden wird diskutiert, welche Präsentationsformen sich mit Blick auf die Wirkungskraft unterschiedlicher Medien eignen oder verbieten.

Den Ausgangspunkt bildet die umfassende Anti-AIDS-Plakate-Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, die derzeit von dem Kunsthistoriker und Fellow Vladimir Čajkovac untersucht wird. Er analysiert Bildmotive, um Aufschlüsse über Verhaltensmuster, Selbst- und Leitbilder des Zusammenlebens im 20. und 21. Jahrhundert zu gewinnen. Sein Forschungsprojekt stellt der Fellow im Rahmen des öffentlichen Symposiums am 21. Februar vor. Außerdem sind renommierte Kuratoren und Wissenschaftler eingeladen, mit Impulsvorträgen die gemeinsame Diskussion anzuregen. Zu den Referent/innen gehören Katrin Sandmann, Patrizia Dander, Godehard Janzing und Ingo Landwehr.

Kulturstiftung des Bundes
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1, Dresden

Ref.

Vladimir Čajkovac, Katrin Sandmann, Patrizia Dander, Godehard Janzing, Ingo Landwehr